So war es in...: Prag!

SK Slavia Prag - Hamburger SV 0:2

Schöne "Old-School-Tour" mit dem Nachtzug von Fulda aus nach Prag. Nach nettem Vorglühen in der Fuldaer Altstadt mit den bekannten, lokalen Größen wurde die Gruppe leider bereits kurz vor der Abfahrt noch gesprengt: Holgi war mit der Sitzverteilung im Abteil nicht einverstanden...

Das ging ja gut los! Und so konnten wir, Christian und ich, bereits gegen 2 Uhr wieder an unserem Bad Hersfeld vorbei fahren. Wir mussten nicht wieder aussteigen, es zog auch keiner die Notbremse... Unsere Mitreisenden waren von der Zusammenlegung der Reisegruppe in unserem Abteil anfangs zwar 'not amused', hatten sich aber zwischenzeitlich mit der Situation arrangiert. Auch, weil Christian mit flugs am Bahnhof Fulda organisierten 'Snack-Variationen' Pluspunkte sammeln konnte. Allerdings verschmähte man die durch uns dargereichten Getränke, wie Äbbelwoi, Würzburger Pils oder auch Ronaldos Ouzo.

 

Bei einem Stop am frühen Morgen in Riesa verließ dann auch noch Ronaldos Favoritin den Zug, so dass wir ohne sein 'Madel' die Weiterfahrt antreten mussten. Die weitere Fahrt war dann von allgemeiner Augenpflege geprägt, erst kurz vor Prag wurden wir wieder munter, als in Tschechien plötzlich Schulklassen die Ruhe störten.

 

In Prag angekommen verteilten wir uns erstmal auf unsere Unterkünfte. Wir hatten ein - für Europapokal-Reisen schon luxuriös zu nennendes - Hotel direkt in der Innenstadt, unweit des 'Alten Rathaus'. Nach einer kurzen Ruhephase und einem Duschentest ging es auf den Weihnachtsmarkt, wo man sich erstmal den lokalen Köstlichkeiten hingab - Paprikawurst und Gambrinus. Kurzerhand wurde auch eine Stadtrundfahrt gebucht, wenn man schon mal da ist... Hierbei lief uns auch am Wenzelsplatz gleich Hermann Rieger 'vor den Bus'! Ungeachtet der Verkehrssituation blieb dieser (natürlich...) erstmal mitten auf dem Zebrastreifen stehen und winkte uns mit beiden erhobenen Daumen (natürlich...) zu. Was ein Spaß!

 

Nach dem Ende der Kultur wurde dann, wiederum am Weihnachtsmarkt, der hervorragende 'Prager Schinken' - direkt vom Holzgrill! - verkostet, wiederum in der Kombination mit einem leckeren 'Gambrinus'. Dann war Schluss mit lustig, wir machten uns auf zum Hamburger-Treffpunkt, den Frank und Ronaldo mit dem 'Rickys Pub' nahe des Wenzelsplatz ausfindig gemacht hatten. Der ursprünglich ausgemachte Bierkeller war wohl nicht sooo der Brüller... Hier fand dann auch die Vereinigung mit der Brigada statt!

 

Im Stadion - es erinnert etwas an Leverkusen, so mit Hotel und McDoof drin - gab's dann schon vor dem Spiel das erste Feuerwerk, welches die freundliche Ansagerin gleich in Deutsch mit irgendwelchen Sicherheitshinweisen unterbinden wollte. Spielverderberin... Das Spiel selber war sehr taktisch geprägt und relativ einseitig, wie bekannt wurde 2:0 gewonnen. Da Prag bereits dreimal gewechselt hatte, musste in der 90. Minute nach Platzverweis für den Torwart dann ein Feldspieler ins Tor. Auch dieser konnte Petric' Elfer nicht halten.

 

Nach dem Spiel waren wir dann noch auf ein bis sechs 'Helle' am Brigada-Bus (diesmal mit uns unbekanntem Busfahrer, wo war Andi???), später via V.I.P.-Eingang per Taxi zurück in die Prager City. Hoffentlich hatte das KFC am Wenzelsplatz noch auf! Es hatte...und so wurde später das 'Nachtprogramm' auf die Minibar im Hotel plus letztem Äppler vom Fass reduziert, bevor man zufrieden einnickte.

 

Die Rückfahrt verlief sehr unspektakulär...mit einigen Rückfahrern aus Hamburg trank man noch im (bereits deutschen) Bord-Bistro ein Frühstücksbierchen, selbst die weiteren Umstiege zurück nach Bad Hersfeld klappten einwandfrei und man hatte sogar Plätze im Abteil ab Leipzig - in einem ansonsten gangvoll gestopften Zuch.

 

Und die Moral von der Geschicht: Prag ist immer eine Reise wert! Wenn du beharrst auf deinen Sitzplatz nicht... ;-)

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Cheap Nike Shoes (Mittwoch, 21 November 2012 03:49)

    Remember, the brick walls are there for a reason. The brick walls are not there to keep us out. The brick walls are there to give us a chance to show how badly we want someting. Because the brick walls are there to stop the people who don't want it badly enough. They're there to stop the other people. I don't think that when people grow up, they will become more broad-minded and can accept everything. Conversely, I think it's a selecting process, knowing what's the most important and what's the least. dcyh000061121


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